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Gewusst wie! - Die richtige Reinigung für Ledersofas

Vor der Behandlung mit Reinigungs- und Pflegemittel heißt es: Ledersofa abstauben. Für das weitere Verfahren empfehlen sich zwei Pflegemittel. Eines zum Reinigen und eines zum nachfettenden Konservieren.

Verbotene Mittel für die Lederpflege

Ausdrücklich nicht herzunehmen sind Lösungsmittel, Fleckentferner, Bohnerwachs, Terpentin, Schuhcreme, Hautfette oder Speiseöl und bedingt auch Wasser!

So reinigen Sie Ihr Ledersofa richtig:

Rauleder

Nubuk-, Velours- und Wildleder sind klassische raue Lederarten. Sie sind besonders weich und besitzen eine samtige Oberfläche, dafür sind sie etwas anfälliger für Schmutzanhaftungen. Oftmals werden raue Ledersorten mit einer dünnen Schicht von Polyurethan versiegelt, um sie vor Feuchtigkeit und Dreck zu schützen. Trotzdem ist es ratsam ein Rauleder-Sofa regelmäßig zu imprägnieren. Eingetrocknete Flecken können vorsichtig mit sehr feinem Schleifpapier und mit einer speziellen Wildlederbürste ausgerieben werden. Auf keinen Fall darf es Versuche geben, den Schmutz mit Wasser zu entfernen, denn das gibt erst recht dicke Flecken.

Offenporiges Glattleder

Die Haptik von offenporigem Leder ist warm und weich. Es ist nur dünn mit transparenten Farbstoffen gegerbt. Diese kaum vorhandene Versiegelung gibt dem Leder nur bedingten Schutz. Fleckenentfernung geschieht bei offenporigen glatten Ledern am besten mit Sattelseife, die beim Schuster oder im Reitsportladen erhältlich ist. Sie ist sanfter als die ebenfalls gern empfohlene Kernseife. Dafür raspelt man ein kleines Stück Seife fein und löst sie in warmem Wasser auf. Den eingetauchten Lappen gilt es auszuwringen, bevor das Leder mit ihm in Berührung kommt. Für die Nachtrocknung nimmt man am besten ein Wolltuch, dass aber vermieden werden sollte auf dem Leder gerubbelt zu werden. Denn dadurch können unansehnliche glänzende Stellen entstehen.

Geschlossenes Glattleder

Durch die versiegelte Oberflächenstruktur sind gedeckte oder pigmentierte Leder gut vor Wasser, Schmutz und Staub geschützt. Das zahlt sich gerade für Familien mit Kindern und Tieren aus. In der Regel reicht es aus, lederne Sofas regelmäßig abzustauben und zweimal jährlich mit einem Lederpflegemittel zu behandeln. Eine Farbschicht schützt das Leder zudem vor einem schnellen Ausbleichen. Einziger Nachteil kann sein, dass manche Menschen geschlossenes Glattleder als kalt und zu glatt. empfinden. Eine Alternative bietet Semianilinleder, das sich relativ weich und warm anfühlt. Es ist robuster und wasserabweisender als reines Anilinleder. Dafür sorgt die stärkere Versieglung. Die pflegeleichteste Variante an Ledersofas bleibt die mit geschlossenem, pigmentiertem Glattleder.

Leder oder Kunstleder?

Auch wenn sich Kunstleder schneller reinigen lässt, weil sich der Pflegeaufwand auf regelmäßiges Abreiben mit einem Mikrofasertuch begrenzt, kann Kustleder nicht mit echtem Leder mithalten. Es besteht aus Polyurethan, das sich kalt und zu glatt anfühlt und leider gerne an der Haut kleben bleibt. Kunstledersofas eignen sich eher für den gelegentlichen Gebrauch in Gäste- oder Besucherzimmern. Und da wo es hauptsächlich auf die Optik ankommt. Alcantara ähnelt Leder vom Aussehen her zwar sehr, besteht aber aus synthetischen Ultramikro-Fasern, die lediglich eine lederähnliche Oberflächenstruktur besitzen.

Machen Sie es sich gemütlich,

Ihre HOMYs

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