Sorgenfrei und genussvoll in die Grillsaison

Auch wenn der Himmel sich noch nicht permanent der Frühlingssonne öffnet, so verzeichnen die Temperaturen einen stark aufsteigenden Trend, gern auch im zweistelligen Bereich. Wen wundert's da, wenn Grillpioniere ihr Werkzeug rüsten und sich beziehungsweise ihren Barbecue bereits in Stellung bringen.

Bei diesen Zeilen steigt Ihnen auch der Duft nach frisch gebratenen Würstchen in die Nase? Ihre Geschmacksnerven beginnen zu jubilieren und der Wunsch nach Feiern unter freiem Himmel wird größer und größer? Dann lesen Sie hier ein paar nützliche Tipps, wie Sie Ihren Grill nach der langen Winterzeit wieder fit für die Grillsaison machen und Sie sich selbst, gut organisiert, auf die nächste Grillparty einstimmen:

Bevor das Grillvergnügen los geht

Wie jeder richtig gute Küchenchef sollten Sie Ihr Werkzeug beziehungsweise Material prüfen:

  • Wo steht der Grill seit dem letzten Barbecue?
  • In welchem Zustand befindet er sich?
  • Muss das Rost nochmals gut geputzt werden?
  • Wo sind Holzkohle (falls benötigt), Grillzange, Feuerzeug oder Streichhölzer?

Nützlich und empfehlenswert ist ebenfalls folgendes Grillzubehör:

  • Grillhandschuhe, -thermometer und -bürste sowie eine Grillplatte für Gemüse
  • Kohlezange, Schürze, scharfes Besteck zum Wenden und Testen der Garstufe
  • Silikonpinsel zum Marinieren und – ganz wichtig – einen Anrichteteller für das fertige Grillgut

Dann geht’s an die Optik: Da das Auge bekanntlich mitisst, sollten Sie die Wirkung von Dekoelementen nicht unterschätzen:

  • Sorgen Sie für eine ausreichende Anzahl an Servietten, Teelichtern und gegebenenfalls batteriebetriebenen Lichterketten oder Fackeln, je nachdem wann Sie Ihren Grill anzünden möchten. Besonders Ihre weiblichen Gäste freuen sich zur späteren Stunde über bequeme Sitzkissen und Decken.
  • Auch sorgen frische Blumen auf den Tischen immer für eine einladende Atmosphäre Falls Sie nicht noch zum Floristen Ihres Vertrauens gehen möchten, dann sind ein paar Zweige, abgeschnitten von Kräutertöpfen, eine dankbare Alternative. Nett drapiert, mit ein paar kleineren Ästchen und Kieselsteinen, zwischendrin noch ein Teelicht und schon ist Ihre nachhaltige Dekoration perfekt.
  • Wenn Sie mögen, verschicken Sie zusätzlich selbst gestaltete Einladungskarten.

Apropos: Grillen ist zwangloses Essen unter freiem Himmel. Natürliche Gegebenheiten benötigen natürliches Handling. Versuchen Sie erst gar nicht, alles wie in Ihrem Esszimmer bei einem Candle-Light-Dinner zu drapieren. Hier liegt das Perfekte im Natürlichen.

Die richtige Menge


Damit Sie und Ihre Gäste satt werden, aber Sie im Anschluss nicht noch tagelang von Ihrem übrig gebliebenen Grillgut essen müssen, ist folgender Richtwert ratsam: 3 Stücke Fleisch pro Person. Falls Sie auf Fleisch oder Fisch verzichten möchten, müssen Sie die entsprechende Menge durch Grillgemüse, Salate und passende Sättigungsbeilagen wie Kartoffeln (Baked Potatoe) oder Brot ersetzen.

Gut zu wissen: Fetten Sie Ihr Gemüse vorab ein. So verbrennt es nicht oder trocknet aus. Salzen Sie es erst nach dem Grillen. Einen schönen, intensiven Geschmack erhalten Sie, wenn Sie das Gemüse für mehrere Stunden in eine Marinade aus Öl, Zitronensaft oder Essig sowie Gewürzen und Kräutern legen. Ihrer Fantasie und Ihrem Geschmackssinn sind kaum Grenzen gesetzt.

Vielleicht bitten Sie Ihre Gäste auch, etwas zum Grillen mitzubringen. Für eine bessere Übersicht, was noch besorgt werden muss, sorgt die gute „alte“ Einkaufsliste.

  • Denken Sie bei den Getränken auch an gute Kühlmöglichkeiten.
  • Benötigen Sie Kühlboxen oder genügen Eiswürfel?
  • Möchten Sie Ihre Getränke in Gläsern, Kunststoffbechern, Einweggefäßen oder direkt aus Flaschen servieren? Brauchen Sie vielleicht noch Strohhalme?

Der passende Grill

Für manche Zeitgenossen ist die Frage nach dem passenden Grill eine Lebensentscheidung. Für andere stellt sich lediglich die Frage: Wann ist das Fleisch fertig? Falls Sie sich noch im Findungsprozess befinden, auf welchem Grill Sie demnächst Ihre Würstchen erhitzen wollen, hier eine kleine Entscheidungshilfe:

  • Grillen mit Holzkohle gilt als traditionell und genussreich. Dabei lässt sich die Holzkohle leicht entzünden. Allerdings hält sie nur etwa 30 bis 40 Minuten eine konstante Temperatur, glüht dafür aber angenehm nach und spendet so eine eigene „Lagerfeuerromantik“. Nur das Saubermachen wirkt länger nach.
  • Grillen mit Gas ist etwas für Eilige und Pragmatiker: Gashahn auf, Flamme entzünden und schon kann es losgehen. Die Temperatur können Sie per Drehschalter regulieren. Geschmacklich einwandfrei.
  • Grillen mit Elektro  ist ebenfalls schnell, aber nicht so flott wie beim Gasgrill. Alles in allem bietet der Elektrogrill eine zügige Einsatzbereitschaft und einen geringeren Putzaufwand als beim Holzkohlegrill. Gut zu wissen: Das Preissegment des Elektrogrills beeinflusst hier leider den späteren Geschmack des Fleisches. Also, nicht geizig sein.

Ganz gleich, welcher Grilltyp Sie sind, bitte achten Sie darauf, dass Sie den Grill so platzieren, dass sich keine brennbaren Materialien in unmittelbarer Nähe befinden oder kleine Kinder mühelos dazu Zugang haben. Bitte verbrennen Sie keinen Müll oder Essensreste darin und verwenden Sie Grillhandschuhe und geeignete Grillzangen.

Viel Spaß beim genussreichen Angrillen,

Ihre HOMY's

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